Die Übungsstunde beginnt mit dem gemeinsamen Angrüßen. Durch diese Verneigung,
die auch am Ende des Trainings stattfindet, wird die gegenseitige Höflichkeit und Achtung
voreinander zum Ausdruck gebracht.
Nach dem Angrüßen folgen Aufwärmgymnastik und vorbereitende AIKIDO-Grundformen,
wie z.B. der Tai-Sabaki ("sich mit dem Körper drehen"). Diese Grundformen aus
der AIKIDO-Bewegungsschule werden später immer wieder geübt.
Durch gezielte Übungen, die ein Gefühl für Balance vermitteln, wird der
Anfänger auf die Techniken vorbereitet. Erst wer gelernt hat, sein eigenes
Gleichgewicht zu kontrollieren, kann auch das des Übungspartners beeinflussen.
Parallel dazu erfolgt eine Einführung in das Ukemi. Oft wird dieser Begriff als
"Fallschule" bezeichnet. Das ist aber nicht ganz zutreffend. Ukemi heisst direkt
übersetzt "sich schützen". In diesem Fall lernt der neue AIKIDOKA (Ausübende/r
des AIKIDO), sich durch bestimmte Formen des Fallens, Rollens oder Abfederns zu schützen,
um mit dem Partner sicher üben zu können.